Wirksame Mittel gegen Aufschieberei und Prokrastination

Prokrastination

 

Wir könnten großartige Dinge erreichen, wenn wir sofort anfangen würden, zu tun was wir jetzt tun können - anstatt im Internet herumzusurfen oder fernzusehen. Dieser Artikel enthält eine Reihe von Tipps, wie es gelingt, JETZT anzufangen.

 

 

1. Sofort den ersten kleinen Schritt machen

Über Entschlusskraft und Schöpfung gibt es eine grundlegende Wahrheit. Die Unkenntnis davon zerstört unzählige Ideen und grossartige Pläne und das ist es, dass in dem Moment, da jemand sich endgültig verpflichtet, dann auch die göttliche Vorsehung Einzug hält. Alle möglichen Dinge ereignen sich, um diesem zu helfen, Dinge, die sich sonst nie ereignet hätten. Ein ganzer Strom von Ereignissen ergibt sich aus der Entscheidung. Sie ruft für jenen, der die Entscheidung getroffen hat, alle möglichen Vorkommnisse und Zusammenkünfte und stoffliche Hilfe hervor, von der kein Mensch sich hätte träumen lassen, dass sie auf diese Weise eintreffen würden. Was immer Du tun kannst, oder wovon Du träumst, Du könntest es tun: Beginne damit! Kühnheit trägt Genius, Macht und Zauber in sich. Beginne es jetzt!

Johann Wolfgang von Goethe

 

Psychologen nennen das den Zeigarnik-Effekt: Wenn wir mit etwas anfangen, werden wir es viel eher zuende bringen, als wenn wir es nur auf eine To-do-Liste setzen. Wenn die Hürde sehr groß ist, die ganze Wohnung zu putzen, können wir damit anfangen, in einem einzigen Zimmer staubzusaugen.

 

2. Nur eine Sache tun

Multitasking funktioniert nicht. Leute, die sich angewöhnen, immer mehrere Dinge gleichzeitig zu tun, tun keines davon richtig. Das ist durch Studien erwiesen. Gewohnheitsmäßige Multitasker bekommen einen falschen Eindruck, wie lange es dauert, bestimmte Aufgaben zu erledigen. Wer sich auf eine Sache konzentriert, vermeidet außerdem Stress.

 

3. Power Hour

Weißt du, wieviele Wörter du in einer Stunde schreiben kannst? Oder wieviel an Putzen und Aufräumen du in einer Stunde schaffst, wenn du dich ganz darauf konzentrierst? Es wäre doch interessant, das einmal auszuprobieren.

 

4. Dokumentieren und belohnen

Hobbysportler trainieren mehr, wenn sie dokumentieren, wieviel sie trainieren und sich selbst belohnen, wenn sie Ziele erreichen. Wir Menschen reagieren sehr stark auf Belohnungen. Likes auf sozialen Medien sind sehr motivierend. Noch besser ist es, wenn wir unsere eigenen Likes an uns selbst vergeben!

 

5. Fakten schaffen

Wenn wir uns zu etwas verpflichten und es richtig unangenehm werden kann, diese Verpflichtung nicht einzuhalten, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir es tun. Eine Person, die es immer wieder aufschiebt, die Wohnung zu putzen, könnte eine andere Person einladen, vor der ihr eine ungeputzte Wohnung peinlich wäre.

 

6. Es gern tun

Ist es wirklich notwendig, gewisse Aufgaben mit einem sauren Gesichtsausdruck zu erledigen und uns dabei zu wünschen, sie wären schon vorbei? Wir können uns dafür entscheiden, etwas Angenehmes oder Interessantes an ihnen zu finden. Ein Experiment: Versuche, die Empfindungen bei einer sehr interessanten oder lustvollen Tätigkeit mit der unliebsamen Tätigkeit zu verknüpfen. Die Einkommensteuererklärung kann zur anspruchsvollen Aufgabenstellung in einem Adventure werden.

 

7. Unvollkommenheiten akzeptieren

Es ist bequemer, sich selbst einzureden, man könnte tolle Dinge tun - wenn man sich endlich dazu durchringen würde. In der Realität bleiben unsere Versuche meistens hinter unserer Vorstellung von Perfektion zurück. Dafür ist es ein gutes Gefühl, etwas erledigt zu haben. #DoneIsBetterThanPerfect

 

8. Sich selbst für die verplemperte Zeit vergeben

"Ich bringe selten etwas zuende." - sagt man sich und quält sich, anstatt einen Schlussstrich zu ziehen und ab jetzt besser mit der eigenen Zeit umzugehen.

 

9. Die Frage nach dem Warum klären

Wenn du an etwas ganz Tollem arbeitest, an etwas, das dazu dient, einen Traum zu verwirklichen, wirst du mit mehr Eifer bei der Sache sein, als wenn du meist zu müssen.

Wie auch immer: Frisch ans Werk!

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