Oder, man könnte auch sagen: Vorsicht vor großen und ungetesteten Ideen!

Wenn man etwas ausprobiert und damit scheitert, bekommt man nämlich wertvolle Informationen, und was im Kleinen funktioniert, kann in größerem Maßstab zu einem riesigen Erfolg werden.

Peter Sims hat das in seinem Bestseller „Little Bets“ ausführlich beschrieben

Wie Chris Rock zündende Pointen findet

Eines seiner Beispiele ist die Arbeitsweise des Komikers Chris Rock. Er experimentiert mit seinem neuen Material, indem er 40 oder 50 Mal unangekündigt in einem kleinen Comedy Club in New Jersey auftritt. Das Publikum besteht aus höchstens 50 Leuten. Er beobachtet genau, wie die Leute reagieren und macht sich Notizen. Die meisten seiner Witze sind dabei Nieten. Oft lachen die Leute ihn sogar aus, statt mit ihm. Die richtig guten Witze, werden aber später die Basis für sein neues Programm. 

Chris Rock
Der Komiker Chris Rock

Warum tut jemand wie Chris Rock sich das an und lässt sich auslachen? Weil es besser ist, erst einmal mit wenig Einsatz zu scheitern als zuviel auf etwas zu setzen, das sich noch nicht bewährt hat. 

Wenn wir nie in Kauf nehmen, auf die Nase zu fallen, wissen wir auch nicht, was funktioniert und was nicht. 

Gary Halbert verschwendete keine Zeit mit Nieten

Sehr erfolgreich war auch der Werbetexter Gary Halbert, der vieles ausprobierte und erfolglose Ideen einfach abhakte: Er schaltete Werbeanzeigen für Bücher in Magazinen. Wenn die Leute nicht darauf regierten, fragte er „Was haben wir noch?“ und verschwendete keine weitere Energie mehr darauf und dachte nicht über Verbesserungen nach. Wenn eine Idee bei den Lesern nicht ankam, war sie eben tot. 

Die meisten Ideen sind unbrauchbar. Wir wissen im Vorhinein nicht, welche das sind. 

Testen, was möglich ist!

Es ist deshalb eine gute Idee, vieles auszuprobieren und immer mehr auf Ideen und Produkte zu setzen, die sich in kleinerem Rahmen schon bewährt haben. Als Unternehmer können wir schnell Produkte auf den Markt bringen und die Verkäufe ansehen oder Google-Werbung schalten und schauen, was Anklang findet.

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