Unmoralische Lösungen für reale Probleme ergeben interessante Geschichten

New York 1974: Die meisten Einwohner haben genug von der Kriminalität. Der Film „Death Wish“ (deutscher Titel: „Ein Mann sieht rot“) mit Charles Bronson in der Hauptrolle erzählt die Geschichte eines Mannes, dem Kriminelle die Frau ermordet und die Tochter ins Koma befördert haben.

Mann mit Revolver in gefährlicher Stadt

Nachts auf den Straßen und in der vernachlässigten U-Bahn überfallen ihn finstere Gestalten mit Messern und Pistolen. Er knallt sie alle ab! Bei den ersten Vorstellungen des Films soll das Publikum in den Sälen gejubelt haben.

Diagramm verbotene Wünsche

Selbstjustiz geht natürlich nicht. Wir wissen das. Aber in uns sitzt ein tiefer Sinn für Gerechtigkeit, der jubelt, wenn jemand Rache nimmt. Solche Filme fühlen sich gut an. Und man fühlt sich ein kleines bisschen schuldig für dieses Gefühl.

Solche Spannungen ergeben interessante Geschichten. Der moralische Zwiespalt war vielleicht der Grund, dass dieser Film von vielen Kritikern nicht so gute Kritiken bekam, wie er es verdient hätte.


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