Eine Liste meiner Lieblingsbücher und einige Buchempfehlungen

Welche Bücher würde ich auf eine einsame Insel mitnehmen, oder wenigstens nie ins Altpapier werfen? Hier ist eine Liste meiner Lieblingsbücher mit einigen Worten, was ich an ihnen mag:

 

Neale Donald Walsch: Gespräche mit Gott
Dieses Buch bietet einfache Antworten auf alle großen Sinnfragen - und skizziert eine tröstliche Möglichkeit, wie unsere Welt beschaffen sein könnte. Ich liebe es und werde demnächst die Fortsetzung lesen, die von der Bedeutung des Todes handelt.

Gottes Finger
Quelle: Pixabay

James Krüss: Das Neue Papageienbuch 3. Band
Ein Gast im Bücherregal aus meiner Kindheit, in dem ein alter Papagei einem Mädchen immer wieder neue Geschichten erzählt, mit liebenswerten Illustrationen.

Jorge Luis Borges: Fiktionen
Der Beginn des Magischen Realismus. Die Tiefe und Merkwürdigkeit der Gedanken sind anregend und bildeten die Grundlage für einige meiner eigenen besten Kurzgeschichtten.

Thomas Harris: Hannibal
Hier scheiden sich die Geister. Die einen finden es wirr, die anderen lieben den Stil und die Spannung, wenn der menschenfressende Psychiater Dr. Hannibal Lecter von einem superreichen Fleischbaron gejagt wird.

James Clavell: Noble House Hongkong
Die Chinesen sind Meister der Strategie. James Clavell zeigt dieses strategische Denken bei beinharten Machtkämpfen in der Hochfinanz in Aktion. Auch der Kalte Krieg und der Aufstieg des kommunistischen China spielen eine Rolle.

Tom Wujec: Schneller schalten als andere
Ein etwas irreführender Titel für ein charmantes Buch, das vor allem Spaß an geistiger Betätigung vermittelt.

Luciano de Crescenzo: Geschichte der griechischen Philosophie
Hier begegnen uns alle großen griechischen Philosophen als denkwürdige und schrullige Charaktere, die die Welt auf eine jeweils ganz eigene Weise interpretieren.

Henning Mankell: Tiefe
Ich liebe fast alles von dem früh verstorbenen Henning Mankell, der vor allem als Schöpfer des südschwedischen Kommissars Kurt Wallander bekannt wurde. Diese Geschichte hat eine klare Handlung und spielt in schroffer Natur, wo einige menschliche Abgründe sichtbar werden.

E. Annie Proulx: Schiffsmeldungen
E. Annie Proulx erzählt mit interessantem Stil den Werdegang eines unbeholfenen Außenseiters, der im abgelegenen Neufundland zu sich selbst kommt und sich als Journalist neu erfindet.

Ursula K. LeGuin: Planet der Habenichtse
Mein liebster utopischer SF-Roman: Ein Physiker aus einer funktionierenden anarchistischen Gesellschaft arbeitet auf einem morbiden spätkapitalistischen Planeten voller Verlockungen.

Stanislaw Lem: Sterntagebücher
Niemand erzählt Geschichten über Zeitreisen und außerirdische Monster so intelligent wie der polnische Autor Stanislaw Lem.

Herbert Rosendorfer: Briefe in die chinesische Vergangenheit
Mein Lieblingsbuch, als ich 20 war: Ein chinesischer Mandarin aus der Sung-Zeit landet im München der 1980er und muss dort ausharren, bis er zurück in seine eigene Zeit reisen kann. Dabei lernt er die Sprache und berichtet von denkwürdigen Menschen und Beobachtungen.

John Updike: Golfträume
John Updike gilt als einer der besten Stilisten der amerikanischen Literatur. In diesem Buch über das Golfspiel findet man Ausschnitte aus seinen schönsten Büchern.

Douglas R. Hofstadter: Gödel, Escher, Bach
Vielleicht der Nanga Parbat im Gebirge der populärwissenschaftlichen Literatur. Ich habe höchstens die Hälfte davon gelesen und konnte doch viele interessante Anregungen mitnehmen.

Escher Dreieck
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Jordan Peterson: 12 Rules for Life
Diesen kontroversen Bestseller, der Regeln in einer Zeit begründet, in der scheinbar alles möglich ist, lese ich gerade.