Wer etwas voranbringen will, muss natürlich regelmäßig arbeiten und einen Zeitplan einhalten. Die moderne Neurowissenschaft zeigt aber, dass um wirklich kreativ zu sein auch Auszeiten mit völliger Leere notwendig sind. Fleiß und Nichtstun ergänzen sich bei der Umsetzung guter Ideen.

Leere Tassen
Um Tee zu machen, braucht man zuerst eine leere Tasse, Quelle: Pixabay

Empfehlungen, die in diese Richtung gehen, weisen normalerweise darauf hin, dass man Dankbarkeit üben soll. Auch Spaziergänge in der freien Natur und Meditation sollen gut sein. Vielleicht ist aber das Wichtigste, sich einfach Zeit für die Stille zu nehmen und in Zeiten des Nichtstuns in sich selbst hineinzulauschen.

Einige besonders kreative Menschen bestätigen den Wert des zeitweisen Rückzugs aus der Welt in die Stille:

  • Albert Einstein berichtete, dass einige seiner besten Ideen kamen, als er gar nichts tat.
  • Steve Jobs hatte lange Zeiten der Inaktivität, in denen er Ideen einfach kommen ließ.
  • Michel Houellebecq erklärte bei einem Auftritt in Kopenhagen, das Schreiben sei, als würde man in seinem Gehirn Parasiten wachsen lassen. Die zündenden Ideen kommen dabei aus der Leere.

Das Tun und das Nichtstun, die Fülle an Informationen und die Leere gehören also zum selben Rezept, wie man interessante Ideen bekommt und sie umsetzt.

Gugelhupf
Wie beim Backen eines Kuchens muss man auch für das Finden von Ideen Ruhezeiten einplanen, Quelle: Pixabay