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Frank Gehry: Modelle und seltsame Gebäube

Über ein Buch von Förster und Kreuz bin ich auf den Film Sketches of Frank Gehry gestoßen und war vor allem beeindruckt von seiner Arbeitsweise: Wie ein Bildhauer bastelt der Architekt Frank Gehry Modelle (oder vielmehr: lässt sie von seinen Assistenten basteln), betrachtet sie von allen Seiten und verändert sie solange, bis er mit dem Ergebnis zufrieden ist. Das Modell wird gescannt und gelangt auf diese Weise in den Computer. Manche seiner Häuser sehen aus, als hätte sie ein Kind aus Bausteinen erbaut. Manche sind ausgesprochen hässlich. Ungefähr die Hälfte von Gehrys Gebäuden gefällt mir von außen sehr gut. Vor allem der Neue Zollhof in Düsseldorf und Gehrys eigenes Haus in Santa Monica.

Die wundervolle Schönheit der Innenräume war es, was mich beeindruckt hat. Geschwungene Linien, lebhafte Farben, viel Platz und sehr viel Licht. Diese Räume haben etwas Organisches. Neue Eindrücke in jedem Raum.

Es gibt viele Blogger und Buchautoren, die sagen, der Erfolg werde sich von selbst einstellen, wenn man sein Ding macht.  Viele unterschlagen dabei, dass viel Geduld und Arbeit nötig ist, um die eigenen Talente zu entwickeln und über Jahrzehnte ein Werk zu schaffen, das für die Welt einen Gewinn darstellt. Manche (wie Vincent van Gogh) erleben den Erfolg zu Lebzeiten nicht, andere verändern mit ihrer Kreativität die Welt und verdienen gut dabei.